Solidarischer Tourismus
Zielgruppe: obere Klassen des Sekundarunterrichts
Ziel: Gemeinsam analysieren wir in der Klasse das Phänomen Tourismus und bereden die Vor- und Nachteile verschiedener Reisearten. Was ist Massentourismus und welche alternative Arten des Reisens gibt es, die die wirtschaftliche Grundlage vieler Menschen verbessern, die Kultur der lokalen Bevölkerung respektieren und die Umwelt schützen?
Denn Reisen und Ferien sind natürlich eine Erholung und Erfahrung für einen selbst, doch das heißt nicht, dass ich mein Umfeld und andere Menschen dabei vergessen oder sogar zerstören soll.
Am Ende des Ateliers sollen die SchülerInnen sich bewusst sein, welchen Einfluss ihre Ferien auf andere Menschen und die Umwelt haben können und wie sie negative Auswirkungen ihres Reisens vermindern können.
Dauer: 2 Schulstunden
Ablauf: Nach einem einleitenden Gespräch über die letzten Ferien der SchülerInnen, versuchen wir gemeinsam, die Zusammenhänge der verschiedenen Elemente einer Reise herauszufinden: wie hängen meine Ferien, mein Hotel, das Land, das ich besuche, Umwelt und Wirtschaft zusammen?
Dann wird die Klasse in Gruppen eingeteilt und jede Gruppe stellt eine bestimmte Art des Reisens dar:
- der "klassische" Tourist
- der alternative Tourist
- die Reiseagentur
- die lokale Bevölkerung
Nach einer Vorbereitungszeit diskutieren die Gruppen, und jede Gruppe versucht, ihre Art des Reisens zu rechtfertigen. Während der Diskussion erkennen wir Probleme verschiedener Reisearten und Alternativen dazu. Diese werden am Ende des Ateliers noch einmal zusammengefasst.
Anmerkung: Dieses Atelier wurde 2007 von AEI in Zusammenarbeit mit Frères des hommes und SOS Faim für die Aktion "Consomm'Action - acheter sans regret" ausgearbeitet.
Die Kampagne "Consomm'Action - acheter sans regret" wurde damals von 6 NROs durchgeführt: ASTM, AEI, Caritas, Frères des hommes, Transfair und SOS Faim.
